Internationalität
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Länderkompetenzen / Schwerpunkte
DFIC berät Kunden weltweit bei der Internationalisierung und Markterschließung. Besondere Schwerpunkte unserer Arbeit liegen in folgenden Regionen:
- Südliches Afrika
- Maghreb-Region
- Westafrika
- Lateinamerika
Wir sind international aktiv – und lokal handlungsfähig.
Internationalisierung
Die effiziente Erschließung internationaler Märkte spielt im Zeitalter der Globalisierung eine entscheidende Rolle – ebenso wie globales Sourcing und Technologiekooperationen.
DFIC berät deutsche und ausländische Unternehmen beim Cross-Border Business Development – von der Internationalisierungsstrategie bis zur erfolgreichen Umsetzung. Dank langjähriger Erfahrung in internationalen Märkten verbindet DFIC Management-, Energie- und Strategieberatung mit praxisnaher Umsetzungskompetenz.
Besonders ausgeprägte Markterfahrungen bestehen in Indien, Südafrika, Côte d’Ivoire und der Maghreb-Region.
Sprachkenntnisse sind eine grundlegende Voraussetzung für unsere internationale Arbeit. Unser Team spricht Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Darüber hinaus ist interkulturelle Kompetenz ein zentraler Erfolgsfaktor bei der Geschäftsanbahnung und beim Aufbau langfristiger Partnerschaften.
Wir unterstützen Sie dabei vorbereitend und begleitend, sowohl strategisch als auch operativ vor Ort.

Südafrika

Ein Markt für Energiewendeunternehmen insbesondere im Bereich Energieeffizienz
Politische und energiepolitische Rahmenbedingungen
Südafrika hat unter Präsident Ramaphosa seine Energie- und Wasserstoffstrategie vorangetrieben. Der aktualisierte Integrated Resource Plan (IRP 2025) sieht bis 2030 eine installierte Gesamtkapazität von rund 95 GW vor, wobei erneuerbare Energien über 40% der Stromerzeugung ausmachen sollen. Kohle bleibt mit künftig unter 45% ein relevanter, aber sinkender Anteil, ergänzt durch Gas- und Kernenergie; bis 2030 sind u. a. 11,3 GW neue Solar-PV- und 7,3 GW Windkapazitäten geplant.
Südafrika hat die Lizenzpflicht für private Stromerzeugung weitgehend aufgehoben und durch ein Registrierungsverfahren ersetzt, was Projekte bis 100 MW und darüber hinaus erleichtert. Diese Reformen fördern private Investitionen in erneuerbare Energien, Gaskraftwerke und Embedded Generation für Industrie und Bergbau. Deutsch-südafrikanische Kooperationen mit GIZ, KfW, BMWK und BMUV unterstützen den Ausbau grüner Technologien und die Wasserstoffwirtschaft.
Chancen
Südafrika gilt als Schlüsselland für grünen Wasserstoff in Afrika und spielt eine zentrale Rolle in Wertschöpfungsketten für Wasserstoff, Ammoniak und synthetische Kraftstoffe. Deutsch-Südafrikanische Programme wie „H2.SA“ sowie die Deutsch-Südafrikanische Energiepartnerschaft flankieren Marktaufbau, Pilotprojekte und Investitionsvorbereitung.
DFIC unterstützt deutsche und afrikanische Partner bei:
- Markt- und Machbarkeitsanalysen im Wasserstoffsektor
- Strategieentwicklung und Projektplanung
- Förderberatung und Antragstellung (z. B. GIZ, KfW, EU, BMWK)
Energieeffizienz und Klimaschutz
Südafrika strebt bis 2030 eine Verbesserung der Energieeffizienz um 29 % an.
DFIC erstellte 2018 hierzu eine Marktstudie zu Energieeffizienztechnologien. Die Zusammenfassung der Marktstudie Energieeffizienz lesen Sie hier.
Die vielversprechendsten Energiespartechnologien sind demnach:
- LED / Beleuchtungssysteme
- Kraft-Wärme-Kälte Kopplung und Klärgasverstromung
- Antriebe und Pumpen: insbesondere im Bereich Wasser und Abwasser
- Heizung Klima Lüftung (HVAC).
Côte d’Ivoire

Ein Energiemarkt im Aufschwung
Politische und energiepolitische Rahmenbedingungen
Côte d’Ivoire zählt seit dem Ende der politischen Krise zu den dynamischsten Volkswirtschaften Afrikas. Das reale BIP-Wachstum bewegt sich seit 2012 relativ konstant im Bereich von 6 bis über 7 % pro Jahr; für 2025 wird ein Wachstum von rund 6,3 % prognostiziert. Die langfristig stabile politische Lage, verstärkte Investitionen in Infrastruktur und eine ambitionierte Reformagenda schaffen ein attraktives Investitionsumfeld.
Die Stromerzeugung basiert überwiegend auf erdgasbasierten Kraftwerken, ergänzt durch Wasserkraft sowie wachsende Anteile aus Biomasse und ersten Solaranlagen. Bei stark steigender Stromnachfrage investiert die Regierung zunehmend in den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und positioniert Côte d’Ivoire als Energiezentrum für Westafrika im Rahmen des Westafrica Power Pools (WAPP).
Energie- und Klimaziele
Elektrifizierungsprogramme zielen auf eine nahezu flächendeckende Versorgung bis 2030 ab, wobei ländliche Regionen und kleinere Ortschaften schrittweise ans Netz oder über dezentrale Lösungen angeschlossen werden. Die Regierung hat angekündigt, den Anteil erneuerbarer Energien (Wasser, Solar, Biomasse) am Strommix bis 2030 auf rund 42–45 % zu steigern und setzt dafür stark auf private Investitionen.
Chancen für Erneuerbare und Effizienz
Im Vordergrund stehen Eigenversorgungslösungen für energieintensive Unternehmen, insbesondere in der Agroindustrie, die über ein großes Biomassepotenzial verfügt. Photovoltaik und Biomasse-KWK gelten als zentrale Technologien für dezentrale Versorgungskonzepte im Landesinneren und für Haushalte.
Deutschland unterstützt Côte d’Ivoire im Rahmen von Klima- und Reformpartnerschaften beim Ausbau erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz; Programme wie das von der GIZ verantwortete ProFERE stärken den Regulierungsrahmen und die berufliche Qualifizierung im Energiesektor. Vor diesem Hintergrund ist die Tätigkeit von DFIC seit 2019 in den Bereichen Solarenergie und Energieeffizienz in Côte d’Ivoire strategisch sehr gut anschlussfähig
Nordafrika / Maghreb

Die Maghreb-Region ist für Deutschland strategisch wichtig, weil sie direkt an die EU grenzt und als Wachstumsmarkt mit großem Energie- und Industriepotenzial gilt. Marokko und Tunesien zählen zu den wichtigsten Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im arabischen Raum; 2022 lagen die zugesagten öffentlichen Entwicklungsleistungen an den Maghreb bei insgesamt rund 5–6 Mrd. Euro, davon über 2,2 Mrd. Euro für Marokko und rund 1,8 Mrd. Euro für Tunesien. Neuere Zusagen unterstreichen dies: Für 2026/2027 wurden bei den Regierungsverhandlungen 630 Mio. Euro für Marokko vereinbart, fokussiert auf erneuerbare Energien, Wasser und Infrastruktur.
Deutschland wird in Marokko und Tunesien als verlässlicher Industrie- und Technologiepartner wahrgenommen und baut vor allem auf den exportstarken Mittelstand. Für deutsche Unternehmen sind Kooperationsprojekte mit Wirtschaftsverbänden, AHKs und längerfristig angelegte Beratungs- und Qualifizierungsprogramme besonders relevant, da sie Marktzugang und Netzwerke sichern.
Erneuerbare Energien: Zahlen und Ziele
Marokko deckt bereits rund 45–46 % seiner installierten Kraftwerkskapazität aus erneuerbaren Energien (Wind, Solar, Wasserkraft) und strebt mindestens 52 % bis 2030 an; neue Programme zielen sogar auf etwa 56 % bis 2027. Geplant sind dafür zusätzliche mehrere Gigawatt Wind- und Solarkapazität und Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe in marokkanischen Dirham.
Tunesien will seinen Strommix bis 2030 zu etwa 30–35 % aus erneuerbaren Energien decken, wofür rund 4,3 GW zusätzliche EE-Kapazität geplant sind. Beide Länder kooperieren eng mit Deutschland in Energie- und Wasserstoffpartnerschaften, insbesondere beim Ausbau von Wind- und Solarenergie, Energieeffizienz und grünem Wasserstoff.
Relevanz für deutsche Unternehmen
Für deutsche Investoren sind vor allem Projekte in Solar- und Windenergie, Netzausbau, Speicherlösungen, Wasserstoff und Energieeffizienz interessant. Die Exportinitiative Energie unterstützt Unternehmen mit Geschäftsanbahnungsreisen, Projekt- und Marktscouting sowie Beratungsangeboten, um deutsche Technologien im Bereich Erneuerbare Energien und Effizienzlösungen im Maghreb zu positionieren.
DFIC verfügt über umfangreiche Erfahrung in Nordafrika, u. a. durch Projekte in Energieplanung, Finanzierung und Machbarkeitsanalysen.
Beispiel: Finanzierungssupport für ein 10 MW PV-IPP in Tunesien (reon AG) – Entwicklung einer Finanzierungsstrategie und erfolgreiche Gewinnung eines Finanzierungspartners inklusive LOI.
DFIC unterstützt deutsche Unternehmen beim erfolgreichen Markteintritt und bei der Umsetzung ihrer Investitionsvorhaben im Maghreb.
Referenzen (Auszug)
Referenzen (Auszug)
- Machbarkeitsstudie für Biomassevergasung in Südafrika
- Förderung von KWK und Contracting im SAGEN Programm Südafrika
- Machbarkeitsstudie für einen 60/120 MW Windpark (GIZ/ANME) Tunesien
- Investitionsförderung für erneuerbare Energien in Ostafrika
- Weltmarktstudie für Dienstleistungen im Bereich Mess- und Abrechnungswesen
- Finanzierung für Industriepark und Reismühle im Senegal
- DFIC unterstützt PV Unternehmen bei der Fördermittelakquise in Sambia
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