AKTUELLES
Energie- und Wärmeversorgungskonzept Selm
Klimaschutz wird in immer mehr Kommunen mit konkreten Klimaschutzzielen hinterlegt. Bei Neubaugebieten ergibt sich im Rahmen der Neubauplanung eine hervorragende Möglichkeit auf die Energieversorgung und den Beitrag zu den Klimaschutzzielen Einfluss zu nehmen.
Vor diesem Hintergrund hat die Gemeinde Selm für ein Neubaugebiet mit 464 Wohneinheiten in 138 Gebäuden die Erarbeitung eines Energiekonzepts beauftragt.
Ziele
Eine zukunftsfähige Energieversorgung soll nach Möglichkeit einerseits einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten und dabei andererseits wirtschaftlich sein. Zu diesem Zweck sollten für die Gemeinde Selm zentrale Versorgungsvarianten (mit Nahwärmenetzen) untersucht werden.
Pilotprojekt: Strom und Wärme aus Sonnenblumenspelzen!
DFIC unterstützt die südafrikanische Investmentfirma RussellStone Group auf dem Weg zu einer zuverlässigen und grünen Stromversorgung.
Die öffentliche Stromversorgung in Südafrika ist einerseits durch eine hohe Instabilität gekennzeichnet, andererseits sind in den kommenden Jahren weitere rasante Preissteigerungen zu erwarten. Aus diesem Grund hat die Grainvest Sonnenblumenöl-Anlage in Free State die Herausforderung angenommen, diese Hürde mithilfe von innovativen Energieversorgungskonzepten zu bewältigen.
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Finanzierungsberatung im Rahmen der Exportinitiative Energie-Veranstaltungen
Die Exportinitiative Energie des Ministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt deutsche Unternehmen bei der Geschäftsanbahnung in zahlreichen ausländischen Zielmärkten. Im Rahmen des AHK-Geschäftsreiseprogramms werden Konferenzen und Reisen in attraktive Märkte organisiert, um vor Ort langfristig erfolgreiche Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Hierbei spielt die Finanzierung von Projekten und Vorhaben im jeweiligen Zielmarkt eine zunehmend wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund wird für ausgewählte Geschäftsreisen und daran teilnehmenden Unternehmen eine integrierte Finanzierungsberatung angeboten.
DFIC wurde auch für 2022/23 durch das BMWK beauftragt, die Finanzierungsberatung im Rahmen der Exportinitiative Energie für mehr als 50 Zielmärkte in den Fokusregionen südliches Afrika, Lateinamerika und Osteuropa durchzuführen. Weiterhin werden die Finanzierungsinformationen zu den Zielmärkten als Finanzierungs-Factsheets aufbereitet.
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Energieversorgungskonzept für ein neues Quartier in Recklinghausen
DFIC erarbeitet im Auftrag der Stadtentwicklungsgesellschaft Recklinghausen nachhaltige Lösungen für eine zukunftsfähige Energieversorgung von bis zu 1.000 Wohneinheiten im neuen Quartier Hillersee im neuen Stadtteil in Recklinghausen-Hillerheide. Das derzeit in Entwicklung befindliche Leitprojekt auf dem Areal der ehemaligen Trabrennbahn ist eine der letzten wirklich großen Flächenentwicklungen im Stadtgebiet und von hoher Bedeutung für Wohn- und Wirtschaftsstandort Recklinghausen.
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Der Klimawandel wird Energiekosten steigen lassen - wie können Pflegeeinrichtungen gegensteuern?
Die Bundesregierung erarbeitet aktuell ein Konzept zur zusätzlichen bzw. ergänzenden CO2-Bepreisung, um die national festgelegten CO2-Einsparziele zu erreichen. Es ist damit zu rechnen, dass sich sämtliche Energieträger kurzfristig verteuern werden. Insbesondere die Nutzung CO2-intensiver Energieträger wie Öl, aber auch Gas wird somit im kommenden Jahr deutlich teurer werden. Diese zusätzlichen Kosten werden in den Folgejahren zudem weiter ansteigen und somit auch steigende Kosten in der stationären Pflege zur Folge haben.
Gleichzeitig zählen Energiekosten jedoch zu den am leichtesten zu beeinflussenden Kosten einer stationären Pflegeeinrichtung. DFIC zeigt Maßnahmen auf, mittels derer sich Einrichtungen für kommende Energiepreissteigerungen und zunehmende Auswirkungen des Klimawandels zukunftssicher aufstellen können.
Energieeffizienztechnologie für Südafrika
Seit einigen Jahren widmet sich Südafrikas Energiepolitik zunehmend proaktiv Themen der Energiewende und Energieeffizienzsteigerungen. Seit 2011 arbeiten Deutschland und Südafrika im Energiebereich entsprechend zusammen. Zu nennen ist an dieser Stelle beispielsweise das Deutsch-Südafrikanische Energieprogramm (SAGEN), welches von der Bundesregierung finanziert und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Zusammenarbeit mit dem Department of Energy (DoE) und dem South African National Energy Development Institute (SANEDI) umgesetzt wird.
DFIC plant Geothermielösung für Universität
Die Universität zu Köln plant im Rahmen einer Neuausrichtung ihrer Energieversorgung zukünftig auch stärker auf erneuerbare Energiequellen zu setzen. In diesem Kontext wurde DFIC u.a. mit der Planung für eine zukunftsfähige Kälte- und Wärmeversorgung auf Basis von Geothermie für einen Institutsneubau auf dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Campus der Universität beauftragt. DFIC plant hierzu den Einsatz sogenannter Hochleistungsenergiepfähle (HEP) zur Erschließung des ganzjährig stabilen Temperaturniveaus im Erdreich von ca. 10°C in 15 - 30m Tiefe (Bereich der oberflächennahen Geothermie).
Die jeweils mit bis zu 30.000 Litern Wasser befüllten und 28m tiefen HEP lassen sich außerhalb des Gebäudes im Erdreich versenken und stellen als Wärmequelle bzw. -senke im Pendelbetrieb regenerative Wärme- bzw. Kälteleistung bereit. Das HEP-System erschließt eine 100% erneuerbare und - inbesondere bei der Versorgung von Niedertemperatur (NT)-Heiz- und Kühlbedarfen - äußerst effiziente und Form der Energieversorgung.





